

03.09.2010 (JK) - Der Kreisvorstand der Mönchengladbacher CDU hat sich mit dem geplanten Islamisten-Zentrum in Eicken beschäftigt. Der Vorstand unterstrich dabei, dass die CDU jede Form des Extremismus ablehnt.
„Die CDU duldet keine Extremisten – nicht von rechts, links und auch nicht von religiösen Fanatikern“, so die einhellige Meinung der Vorstandsmitglieder. Direkt nach Bekanntwerden der Umzugspläne des Vereins „Einladung zum Paradies“ von Braunschweig nach Eicken hatte die CDU deutliche Worte in Richtung dieses Vereins gefunden.
Nicht willkommen
Der Kreisvorsitzende Dr. Günter Krings unterstrich diese Meinung im Vorstand noch einmal: „Wer sich nicht an die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Landes hält, ist bei uns nicht willkommen. Wer sich öffentlich für die Steinigung von Frauen und das Köpfen von Ungläubigen ausspricht oder sich von solchen Steinzeit-Forderungen nicht eindeutig distanziert, zeigt, dass er fundamental den Werten unseres Kulturkreises widerspricht und diese nicht anerkennt.“ Die CDU lehne daher auch jedes Gespräch mit dem Verein „Einladung zum Paradies“ ab.
Krings unterstrich die Gefährlichkeit des Vereins. „Experten des Verfassungsschutzes oder des Bundeskriminalamtes sind eindeutig der Auffassung, dass Salafisten einen besonders gefährlichen Nährboden für Terroristen bilden“, so Krings. Es sei daher richtig, dass der Verfassungsschutz den Verein „Einladung zum Paradies“ beobachte. Auch...