
18.05.2009 - Die OMV in der CDU Mönchengladbach unterstützt die Wahlmänner der Partei in der Bundesversammlung, Dr. Günter Krings und Norbert Post, in ihrem Ansinnen, dem amtierenden Bundespräsidenten Horst Köhler ihre Stimme zur Wiederwahl zu geben. Vorsitzender Michael Weigand erklärt dazu: „Wir sind mit der Amtsführung Köhlers sehr zufrieden und denken, dass er mit seiner Art uns als repräsentatives Staatsoberhaupt gut zu Gesicht steht.“
Kein Fingerspitzengefühl
Auf Kritik stößt in Reihen der OMV, die sich u.a. als parteipolitische Vertretung der Deutschen aus den historischen deutschen Siedlungsgebieten in Mittel- und Osteuropa versteht, die aussichtsreichste Gegenkandidatin Köhlers, Gesine Schwan. „Mit ihrer demonstrativen Distanz zu den Millionen Heimatvertriebenen, die ein wichtiger Pfeiler unseres Volkes sind, hat Frau Schwan gezeigt, dass sie unmöglich die Präsidentin aller Deutschen sein kann“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung, Arno Barth. Schwan hatte es in ihrer Funktion als Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnischen Beziehungen an Fingerspitzengefühl häufig im Umgang mit den Vertriebenen und Flüchtlingen vermissen lassen.
Brückenfunktion nicht erfüllt
Besonders die Intention, ein Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin zunächst ganz zu verhindern und zuletzt die Mitarbeit der Initiatorin des Projektes und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach MdB, zu verhindern, nimmt die OMV Schwan übel. „Anstatt als ehemalige Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder ihre gegebenen Möglichkeiten zu einer Brückenfunktion zu nutzen, hat sich Schwan völlig unnötigerweise mit den nationalistischen Hardlinern in Polen in eine Reihe gestellt“, so Weigand.