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Verwaltung soll zunächst Rahmenbedingungen klären

CDU macht sich für Tierfriedhof stark


Bürgermeisterin Re-
nate Zimmermanns
setzt sich für die Ein-
richtung eines Tier-
friedhofs in Mönchen-
gladbach ein.

05.02.2010 (hwr) - Schon häufig hat Bürgermeisterin Renate Zimmermanns die Frage gehört, warum es in Mönchengladbach keinen Tierfriedhof gibt? „Ich kann die Menschen gut verstehen, die ihre Haustiere nach deren Tod in einer Art und Weise bestatten möchten, die ihnen angemessen und würdevoll erscheint“, sagt die CDU-Politikerin, die sich seit geraumer Zeit für dieses Anliegen einsetzt. In ihrer Partei hat sie dafür geworben, den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu helfen. Ergebnis ist ein Antrag, den die CDU-Fraktion jetzt für die Tagesordnung des Hauptausschusses angemeldet hat.

Ausnahmen zulässig

Die CDU wisse, so Renate Zimmermanns, dass grundsätzlich die Vorschriften des Tierkörperbeseitigungsgesetzes zu beachten sind. Dieses Gesetz eröffnet jedoch gerade mit Blick auf Haustiere die Möglichkeit, Ausnahmen von der grundsätzlichen Verpflichtung zur Beseitigung von Tierkörpern in Tierkörperbeseitigungsanstalten zuzulassen und Tierkörper „auf geeigneten und von der zuständigen Behörde hierfür besonders zugelassenen Plätzen oder auf eigenem Gelände, jedoch nicht in Wasserschutzgebieten und nicht in unmittelbarer Nähe öffentlicher Wege und Plätze, zu vergraben“.

Ziel ist nun zunächst, die Rahmenbedingungen für die Einrichtung und den Betrieb eines Tierfriedhofs zu klären. Dazu sind aus Sicht der CDU-Fraktion ordnungs- und umweltrechtliche Aspekte zu prüfen, aber auch die Frage zu klären, ob es geeignete städtische Grundstücke gibt, die privaten Interessenten für die Einrichtung und den Betrieb eines Tierfriedhofs zum Kauf oder zur Pacht angeboten werden können. Zudem soll die Verwaltung aktiv Ausschau nach möglichen privaten Betreibern eines Tierfriedhofs halten.

Private Betreiber

In der Begründung ihres Antrags betont die CDU-Fraktion, dass ihre Initiative ausdrücklich auf den privaten Betrieb eines Tierfriedhofs abzielt, da der Betrieb eines städtischen Tierfriedhofs eine freiwillige Leistung wäre, die von der Stadt Mönchengladbach aufgrund ihrer Haushaltssituation nicht angeboten werden kann und darf.

Renate Zimmermanns: „Wir sind aber zuversichtlich, dass sich wie in anderen Städten und Gemeinden private Interessenten finden werden, die in Mönchengladbach einen Tierfriedhof einrichten und betreiben werden.“



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