

30.06.10 - Der Ortsverband CDU Oberstadt-Waldhausen, in dessen Bereich die Hindenburgstraße liegt, hat seine alte Forderung nach Reduzierung des Busverkehrs zur Schonung des Straßenpflasters erneuert. „Angesichts der immer wieder aufkommenden Schäden des Straßenbelages bleibt uns keine andere Möglichkeit als diese vernünftigste Lösung für alle“, so der Ortsverbandsvorsitzende Michael Weigand.
Neue Ansätze
Bereits seit Jahren hat der Ortsverband die Forderung nach alternativen Lösungen zum überbordenden Busverkehr auf der Hindenburgstraße aufgestellt. „Die nun wieder auftretenden Schäden zeigen, dass man endlich offen für neue Lösungsansätze sein muss“, so der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes, Stefan Wimmers. Es sei nun Zeit, innovativen Ideen, wie der bereits mehrfach ins Spiel gebrachten Möglichkeit eines Cable-Car-Verkehrs, den Weg zu bahnen.
„Insbesondere in Zeiten höchst angespannter Haushaltslage kann man nicht immer wieder nur den Belag sanieren und gleichzeitig von Experten bestätigt bekommen, dass eine wirklich langfristige Lösung so gut wie unmöglich ist“, so Weigand. Ein generelles Umdenken sei nun erforderlich, auch deshalb, weil das geplante Einzelhandelszentrum am alten Stadttheater neue Möglichkeiten zur Gestaltung der Hindenburgstraße böte. „Wie sieht es aus, wenn über den neu geschaffenen Platz vor dem Eingang des Zentrums alle zwei Minuten ein Bus fährt?“ fragt Weigand.
Belebungspotenzial
Der direkt gewählte Ratsherr des Wahlkreises City, Udo Blank, sieht durch die Verlagerung des Busverkehrs auf die Nebenstraßen zusätzliches Belebungspotenzial: „Die Straßen neben der Hindenburgstraße würden durch den Busverkehr attraktiver für Geschäftsansiedlungen werden.“ Zudem hätten Großveranstaltungen bewiesen, dass eine Verlagerung problemlos möglich sei.
Eine schrittweise Reduzierung des Busverkehrs mit einer idealerweise alternativen Lösung wie den Cable-Cars sei daher die sinnvollste und zukunftsorientierteste Variante für die zentrale Einkaufsstraße der Stadt Mönchengladbach.